Jörg Schriftseller, aus Berlin, liest aus seinem Buch
>Einstrich – Keinstrich<

»Dieses Amalgam aus Aufzeichnungen, Dokumenten, Kalenderblättern ist extrem magnetisch, der Gegenpol zu all dem kaum mehr erträglichen So-Schlimm-War-Es-Doch-Gar-Nicht-Gesülze der DDR-Nostalgiker jedweder Herkunft. Minimalistisch genau und eben darum aufregend erzählt der Autor Joerg Waehner vom Soldaten Joerg Waehner, von totaler Überwachung und von den Selbstentfremdungsstrategien, die Stasi, Armee, Gesellschaft an ihm erprobten, letztlich erfolglos, denn auch er beobachtete, notierte, sammelte - die Beweise für das, was unglaublich, ja, absurd wäre, wenn er es nicht getan hätte.« (Katja Lange-Müller)

Sonntag, 2. Juli 2006, 20 Uhr


Rezension von Frank Meyer als PDF